Praxissoftware wechseln: Ablauf, Datenübernahme und der richtige Partner
Viele Praxen bleiben bei einem System, das mehr bremst als hilft. Nicht, weil es keine bessere Lösung gäbe, sondern aus Sorge: Gehen Daten verloren? Steht die Praxis tagelang still? Diese Sorge ist berechtigt. Genau deshalb entscheidet nicht die Software allein über einen gelungenen Wechsel, sondern wer ihn durchführt.
Woran Sie merken, dass sich der Wechsel lohnt
Viele Praxen erleben deutliche Unterschiede bei Stabilität, Bedienbarkeit und Support. Typische Anzeichen, dass ein Wechsel ansteht: häufige Störungen, unzuverlässige Updates, fehlende TI- oder eRezept-Anbindung, umständliche Abrechnung, kein erreichbarer Support.
Der Ablauf in drei Phasen
Vorbereitung
Klären Sie zuerst, was die neue Software leisten soll: weniger Schnittstellen, modernere Abläufe, bessere Patientenkommunikation. Beziehen Sie das Team früh ein, denn alle arbeiten täglich damit. Anschließend prüfen wir die technischen Voraussetzungen: Hardware, Netzwerk, Internetanbindung.
Die Umstellung
Der Umstieg findet an einem Tag statt, an dem die Praxis geschlossen ist, mit ausreichend Vorlauf für Team und Patientinnen und Patienten. Für den ersten Tag danach empfehlen wir 30 bis 50 Prozent der üblichen Termine. Ein fester Projektverantwortlicher begleitet Sie durch den gesamten Prozess: ein Ansprechpartner mit Namen, kein Callcenter.
Einarbeitung
Die ersten Wochen brauchen etwas Geduld, das ist normal. Eine Schulung ein bis zwei Wochen vor dem Start und ein erreichbarer Systembetreuer danach machen den Unterschied.
Datenübernahme aus über 130 Systemen
Die Sorge vor Datenverlust ist ein häufiger Grund zu bleiben, und einer, dem sich gezielt vorbeugen lässt. Vor jeder Übernahme entsteht ein vollständiges Backup im Altsystem; die Daten bleiben dort erhalten. Vor dem echten Umzug läuft eine Testmigration, deren Ergebnis wir per Stichprobe gemeinsam mit Ihnen prüfen. Je nach Altsystem übernehmen wir unter anderem Patientenstammdaten, Karteieinträge, Abrechnung und Termine, aus über 130 Praxisverwaltungssystemen nach MEDICAL OFFICE.
Warum ein regionaler Partner statt nur Cloud
Eine Software können Sie online bestellen. Einen reibungslosen Wechsel nicht. Als zertifizierter MEDICAL OFFICE Partner aus Messel bei Darmstadt sind wir vor Ort, bundesweit, auch am Quartalswechsel, mit besetzter Hotline. Sie haben einen Ansprechpartner, der Ihre Praxis kennt, statt einer Ticketnummer.
Häufige Fragen
Wie lange dauert der Wechsel?
Die Vorbereitung sollte rund zwei Monate Vorlauf haben; die Umstellung selbst erfolgt an einem Tag.
Wie schützen Sie meine Patientendaten?
Durch ein Backup im Altsystem, eine Testmigration und eine Stichprobenprüfung vor dem Umzug. So lässt sich einem Datenverlust gezielt vorbeugen.
Aus welchen Systemen können Sie migrieren?
Aus über 130 gängigen Praxisverwaltungssystemen. Die vollständige Liste finden Sie auf der Seite MEDICAL OFFICE / PVS.
Wann ist der beste Zeitpunkt?
Häufig zum Quartalswechsel. Wir planen ihn gemeinsam mit Ihnen.
Bereit für einen ehrlichen Blick? In einer kostenlosen Wechselberatung sagen wir Ihnen offen, ob sich der Umstieg für Ihre Praxis lohnt.